29.01.2015 Politik

Die Grünen fordern weiterhin die kostenlose „Pille danach“ für junge Frauen. (Foto: Sokolowski/AKWL)

Rezeptfreie „Pille danach“

Grüne für kostenlose Abgabe an junge Frauen

Junge Frauen sollten nach Meinung der Grünen die „Pille danach“ weiterhin kostenfrei bekommen können – auch wenn die Rezeptpflicht künftig wegfällt. Mit einem eigenen Gesetzentwurf wollen die Abgeordneten daher erreichen, dass junge Frauen künftig die Wahl haben, ob sie die Notfallkontrazeptiva mit einer ärztlichen Verordnung kostenfrei bzw. gegen Zuzahlung erhalten oder sie als Selbstzahlerinnen ohne Verschreibung direkt in der Apotheke erwerben wollen. Darüber hinaus plädieren sie für die Erstellung einer Entscheidungshilfe – für die apothekerliche Beratung sowie betroffene Frauen. ...mehr

29.01.2015 Wirtschaft

Spar-Plan nicht aufgegangen. (Foto: Bilderbox)

AOK Baden-Württemberg

Wenig Interesse an Rabattverträgen für Patent-Arzneimittel

Die AOK Baden-Württemberg ist mit einer Ausschreibung von Rabattverträgen für eine Reihe von vor allem hochpreisigen patentgeschützten Arzneimittel weitgehend aufgelaufen. Die Krankenkasse suchte Rabattpartner für 18 Substanzen. Doch 14 dieser ausgeschriebenen Lose hat sie nun zurückgezogen. ...mehr

29.01.2015 Pharmazie

Epilepsie-Forschung: Ein einzelnes Gen könnte zur Zielstruktur für einen neuen Behandlungsansatz werden. (Foto: Adiran Niederhäuser/Fotolia)

Epilepsie

Wichtiges Regulator-Gen entdeckt

Ein einzelnes Gen, das seinerseits ein Netzwerk von etwa 400 an der Epilepsie beteiligten Genen koordiniert, könnte zur Zielstruktur für einen neuen Behandlungsansatz dieser schweren neurologischen Erkrankung werden. Dies haben Forscher mit einem Ansatz der System-Genetik herausgefunden. ...mehr

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Davos lebt weiter!

Fortbildungskongress pharmaDavos vom 1. bis 6. Februar 2015

Auch 2015 findet in Davos ein Apotheker-Kongress statt. Mit pharmaDavos haben die Freunde des Davoser Kongresses vom 2. bis 6. Februar auch weiterhin die Möglichkeit, sich mit einem hochkarätigen wissenschaftlichen Fortbildungsprogramm in der schönen Schweizer Bergwelt pharmazeutisch fit zu halten. ...mehr

28.01.2015 Politik

Zenk: Die Forderung, das Fremd- und Mehrbesitzverbot abzuschaffen, wird durch ständige Wiederholung nicht besser. (Foto: AVIE)

AVIE kritisiert GKV-Positionspapier

Keine bessere Versorgung durch Apothekenketten

Die Zulassung von Apothekenketten in Deutschland würde die Arzneimittelversorgung nicht verbessern, davon ist man bei AVIE überzeugt. Vergangenen Freitag stellte der GKV-Spitzenverband ein Positionspapier vor, demzufolge die deutsche Arzneiversorgung einen „Modernisierungsschub“ braucht. „Forderungen wie die Abschaffung des Fremd- und Mehrbesitzverbotes werden auch durch ständige Wiederholung nicht besser“, hält dem AVIE-Geschäftsführer Dr. Thomas Zenk entgegen. ...mehr

28.01.2015 Recht

Rx-Boni: Nun doch noch ein Fall für den EuGH. (Foto: EuGH)

Oberlandesgericht Düsseldorf

Europäischer Gerichtshof soll über Rx-Boni befinden

Eigentlich schien die Rx-Boni-Frage auch im Hinblick auf ausländische Versandapotheken geklärt. Aber nun will das Oberlandesgericht Düsseldorf doch noch den EuGH einschalten. Dies ist das Ergebnis der Berufungsverhandlung eines Rechtsstreits zwischen der Wettbewerbszentrale und der Deutschen Parkinson Vereinigung um ein spezielles DocMorris-Bonus-Modell. ...mehr

28.01.2015 Spektrum

TK-Depressionsatlas 2015: Arbeitsausfälle wegen Depression nehmen deutlich zu. (Foto: TK)

TK-Studie

So depressiv ist Deutschland

Die Zahl der Menschen mit Diagnose Depression steigt – und entwickelt sich zu einem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problem. Von 2000 bis 2013 nahmen die Fehlzeiten in Unternehmen aufgrund von Depressionen um fast 70 Prozent zu. Zugleich stieg der Anteil der Erwerbspersonen, die Antidepressiva verschrieben bekamen, um ein Drittel auf sechs Prozent. Dies geht aus dem Depressionsatlas 2015 hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat. ...mehr

28.01.2015 Pharmazie

Der elektronische Medikationsplan wird nun in Sachsen und Thüringen erprobt. (Foto: Photographee.eu/Fotolia)

Projekt zum elektronischen Medikationsplan

ABDA startet PRIMA

Die ABDA hat in Thüringen und Sachsen ein neues Projekt gestartet, in dem Ärzte und Apotheker gemeinsam elektronische Medikationspläne für Patienten erstellen sollen. Gefördert vom BMG soll in dem Projekt namens „PRIMA“ (Primärsystem-Integration des Medikationsplans mit Akzeptanzuntersuchung) die Erstellung und Integration von elektronisch erstellten Medikationsplänen in den Arbeitsalltag von Ärzten und Apothekern untersucht und implementiert werden. ...mehr

28.01.2015 Politik

Vorstand Christian Zahn: GKV-Versicherte nicht einseitig belasten. (Foto: vdek)

Ersatzkassen

vdek will an die Reserven

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat Korrekturen bei der Finanzierung der GKV gefordert. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben gehe seit 2014 wieder auseinander, erklärte der Verbandsvorsitzende Christian Zahn. Wenn nichts geschehe, steige der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der GKV in den nächsten Jahren zulasten der Versicherten kontinuierlich von derzeit 0,9 auf 1,7 Prozent in 2018. Zahn wies auf finanzielle Belastungen aus den geplanten Reformpaketen hin. ...mehr

Lobbyisten werden in der EU stärker zur Transparenz verpflichtet. (Foto: r0b_/Fotolia)

Register 2.0

EU zwingt Lobbyisten zu mehr Transparenz

Auf einer Internetseite der EU werden künftig noch mehr Informationen zur Lobbyarbeit von Unternehmen und Verbänden veröffentlicht. Als Interessenvertreter registrierte Organisationen und Einzelpersonen seien künftig verpflichtet, die geschätzten Kosten ihrer Lobbying-Aktivitäten anzugeben, teilte die EU-Kommission mit. Die neue Version des EU-Transparenzregisters, die von der Kommission und vom Parlament gemeinsam erarbeitet wurde, sei ab sofort verfügbar. ...mehr

Der Entwurf für einen neuen Korruptionsparagrafen liegt vor. (Foto: DAZ)

Antikorruptionsgesetz

Annahme von Skonti kann „unlauter“ sein

Apotheker könnten künftig unter bestimmten Umständen bei der Annahme von Skonti gegen den neuen Antikorruptions-Paragrafen verstoßen. Zwar fallen „Preisnachlässe“, die Apothekern beim Arzneimittelbezug gewährt werden, grundsätzlich nicht unter den Straftatbestand des geplanten neuen § 299a des Strafgesetzbuches. Allerdings kann für Apotheker die Annahme von Skonti „unlauter“ und damit strafbar sein, wenn die Höhe gegen die Arzneimittelpreisverordnung verstößt. ...mehr

28.01.2015 Wirtschaft

Samsung mischt auch bei Arzneimitteln mit. (Logo: Samsung Bioepis)

Rheumatoide Erkrankungen

Zulassung für Enbrel-Biosimilar beantragt

Samsung Bioepis, eine Tochter des globalen Elektronikkonzerns Samsung mit Sitz in Incheon/Südkorea, hat bei der Europäischen Arzneimittelagentur einen Antrag auf Marktzulassung für den ersten Biosimilar-Anwärter zu Enbrel (Etanercept) mit der Bezeichnung SB4 vorgelegt. Die EMA hat den Antrag akzeptiert – nun geht es in die regulatorische Beurteilung. ...mehr

28.01.2015 Politik

Wie viele Prozent dürfen es sein? (Foto: Tsiumpa/Fotolia)

Großhandelskonditionen

Ministerien nehmen Skonti unter die Lupe

Sowohl das Bundesgesundheitsministerium als auch das Bundeswirtschaftsministerium wollen derzeit keine klare und eindeutige Position zum Rechtsstreit zwischen der Wettbewerbszentrale und AEP über die Möglichkeit der Skonti-Gewährung über den durch die Arzneimittelpreisverordnung gezogenen Rahmen hinaus beziehen. „Im Prinzip Ja, aber…“, lauten die Antworten beider Ministerien im Stile von Radio Eriwan. Allerdings will die Bundesregierung die Fragestellung noch einmal unter die Lupe nehmen. ...mehr

28.01.2015 Spektrum

In Berlin fand gestern die Gavi-Konferenz statt. (Foto: GAVI2015/Oscar Seykens)

Impfallianz Gavi in Berlin

Deutschland gibt 600 Millionen Euro für Impfungen

Deutschland will der globalen Impfallianz Gavi mit 600 Millionen Euro von 2016 bis 2020 mehr Geld zur Verfügung stellen als bislang angekündigt. Insgesamt kamen bei der Wiederauffüllungskonferenz am Dienstag in Berlin 7,539 Milliarden US-Dollar (knapp 6,67 Mrd. Euro) zusammen. Die Hoffnungen der Impfallianz auf 7,5 Milliarden US-Dollar wurden somit übertroffen. Diese Summe benötigt Gavi, um 300 Millionen Kinder etwa gegen Keuchhusten, Masern und Lungenentzündung zu impfen. Dadurch könnten bis zu sechs Millionen Todesfälle verhindert werden. ...mehr

28.01.2015 Politik

Der Arbeitsentwurf für ein Anti-Korruptions-Gesetz für den Bereich Gesundheitswesen ist in der Ressortabstimmung. (Foto: Ocskay Bende/Fotolia)

Referentenentwurf in Ressortabstimmung

Korruption im Gesundheitswesen wird bestraft

Für Korruption im Gesundheitswesen könnte es schon bald einen eigenen Straftatbestand geben. Ein entsprechender Referentenentwurf aus dem Hause von Justizminister Heiko Maas ist nun in der Ressortabstimmung. Er sieht Haftstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen für Bestechlichkeit und Bestechung vor. Bis Freitag müssen die Ressorts sich geäußert haben. Nächste Woche erhalten dann die Verbände und Länder den Referentenentwurf zur Stellungnahme. ...mehr

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Die Wirkformel für freies Atmen:

Dualer Effekt von GeloMyrtol® forte

Das Spezialdestillat ätherischer Öle ELOM-080 in GeloMyrtol® forte beschleunigt die Schlagfrequenz der Zilien und steigert die Hydratation der Sekretschicht. Mit diesem dualen Effekt erhöht das Phytopharmakon die mukoziliäre Clearance (MCC) um 46%*, wie eine aktuelle experimentelle Studie zeigte1. ...mehr

27.01.2015 Spektrum

Beim Inhalt eines Verbandkastens gilt: Hauptsache nicht abgelaufen! (Foto: BVMed)

Verwirrung um Kfz-Verbandkasten

Hauptsache nicht abgelaufen!

Seit Anfang letzten Jahres gibt es neue Vorgaben für den Inhalt eines Kfz-Verbandkastens. Angesichts unterschiedlicher Berichte, ab wann dieser neue Verbandkasten Pflicht ist und wie lange „alte“ Verbandkästen noch verkauft werden dürfen, stellt der Bundesverband Medizintechnologie klar: Kfz-Verbandkästen nach alter Norm sind weiterhin gesetzeskonform und dürfen verkauft und verwendet werden. Aber: Sie müssen vollständig und ihr Inhalt darf nicht abgelaufen sein. ...mehr

27.01.2015 Pharmazie

Das arznei-telegramm hält nur die Levonorgestrel-haltige "Pille danach" für eine rezeptfreie Abgabe geeignet (Bild: Sket).

Rezeptfreie „Pille danach“

arznei-telegramm befürwortet nur Freigabe von Levonorgestrel

Der genaue Termin ist zwar noch nicht bekannt, dass aber demnächst sowohl die Levonorgestrel- (Pidana®) als auch die Ulipristalacetat-haltige (Ellaone®) „Pille danach“ rezeptfrei erhältlich sein werden, steht fest. Nun hat sich auch das arznei-telegramm zu der Thematik geäußert. Bei dem unabhängigen Informationsdienst ist man der Meinung, dass sich nur Levonorgestrel als rezeptfreies Notfallkontrazeptivum eignet. ...mehr

27.01.2015 Wirtschaft

Insight Health: Die neue Hepatitis-C-Therapie treibt den Arzneimittel-Umsatz. (Foto: photocrew/Fotolia)

Insight Health Jahresrückblick 2014

Neue Hepatitis C-Therapie treibt Arzneimittel-Umsatz

Der Umsatz im Apothekenmarkt lag im Jahr 2014 bei 29,4 Milliarden Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einem leichten Zuwachs von 4,5 Prozent entspricht. Dies zeigen die aktuellen Umsatzdaten von Insight Health. Im Fokus der Marktbewegung stehen moderne Hepatitis C-Präparate, deren Einführung eine verstärkte Marktkonzentration im Apothekenmarkt zur Folge hatte: Allein auf die zehn umsatzstärksten Arzneimittel entfielen 2014 über zehn Prozent des Gesamtumsatzes. ...mehr

27.01.2015 Pharmazie

Alles ok mit Blister und Arzneiform? Falls nicht, ist es ein Fall für die AMK. (Foto: g215/Fotolia)

AMK-Zahlen zu Auffälligkeiten

So viele Meldungen an die AMK wie noch nie

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat ihre Zahlen aus dem Jahr 2014 veröffentlicht. Danach gab es im vergangenen Jahr insgesamt 8832 Spontanberichte zu Qualitätsmängeln und unerwünschten Wirkungen. Die bisherige Höchstzahl aus dem Jahre 2012 wurde damit um 373 Meldungen übertroffen. Sie stammen aus 4797 verschiedenen Apotheken. Somit hat fast ein Viertel aller deutschen Apotheken Auffälligkeiten an die AMK weitergegeben. ...mehr

27.01.2015 Spektrum

Die Diagnose Depression sorgt für immer mehr Fehltage bei Arbeitnehmern. (Foto: evgenyatamanenko/Fotolia)

Analyse der DAK-Gesundheit

Immer mehr Fehltage wegen Depressionen

Schon seit einigen Jahren beobachten es die Kassen mit Sorge: Psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch und sorgen für immer mehr Fehltage. Nach einer aktuellen Analyse der DAK-Gesundheit waren im vergangenen Jahr knapp 17 Prozent aller Ausfalltage auf psychische Leiden zurückzuführen. Diese Diagnosen rangieren damit erstmals auf Platz zwei der Fehltage-Statistik. ...mehr

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