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Wirtschaft

DocMorris will internationaler werden. (Foto: DAZ Archiv)
Celesio Hauptversammlung
DocMorris setzt auf Apotheken-Franchisekonzept
Stuttgart - Celesio-Chef Fritz Oesterle gestand operative Versäumnisse beim Aufbau des deutschen Markenpartnergeschäfts von Apotheke DocMorris ein. Auf der Celesio-Hauptversammlung am 6. Mai in Stuttgart kündigte er an, nun ein international tragfähiges Franchise-Modell für DocMorris auf die Beine zu stellen. Den Kauf von stationären Apotheken, beispielsweise in Schweden, habe man „fast vollständig eingestellt“.
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs, mit dem das Fremdbesitzverbot in Deutschland für rechtens erklärt wurde, machte einen Strich durch die Rechnung von Celesio. Wie Konzern-Chef Oesterle in seinem Bericht zur Celesio-Hauptversammlung ausführte, mussten außerplanmäßige Wertberichtigungen beim Markenpartnergeschäft DocMorris-Apotheke hingenommen werden. Oesterle: „Dies war die Folge operativer Versäumnisse.“ Das ursprüngliche Ziel, 500 Markenpartnerschaften allein in Deutschland bis 2011 aufzubauen, sei vor dem Hintergrund von Versäumnissen und neuen strategischen Prämissen nicht mehr realistisch gewesen. Die Folge: Das Markenpartnergeschäft in Deutschland musste neu bewertet werden.
Bis zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Fremdbesitz von Apotheken im Mai letzten Jahres habe Celesio den Ausbau des Markenpartnergeschäftes nicht forciert, aber auch nicht im nötigen Maße vorbereitet, so der Celesio-Chef. Es sei klar geworden, dass man kein nationales, sondern ein auch international tragfähiges Franchisemodell benötige, das in allen nicht-liberalisierten, aber auch in liberalisierten Märkten einsetzbar sei. Im Herbst letzten Jahres habe man entschieden, „das DocMorris-Apothekenkonzept inhaltlich und strukturell so auszugestalten, so Oesterle, „dass es auch Grundlage für ein internationales DocMorris-Apothekengeschäft sein kann, sei es für das Franchise- oder Markenpartnergeschäft oder auch für unsere eigenen Apotheken. Diese Entscheidung war umso mehr geboten, weil das Markenpartnerkonzept auch für Deutschland noch keine ausreichende Attraktivität hatte.“
Die Internationalisierung probt Celesio bereits auf den Apothekenmärkten in Irland und Schweden, wo der Konzern mit eigenen Apotheken angetreten ist. Man setze dabei nicht auf den Kauf bestehender Apotheken, sondern auf Neugründungen.
Peter Ditzel / 06.05.2010, 11:04 Uhr
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Chris sagt:
19.11.2010 18:18Das ist wieder so typisch Deutsch!
In anderen Ländern klappt es doch auch und es gibt doch auch wieder Arbeitsplätze der Franchise Bereich in Apotheken hört sich doch garnicht so blöd an Franchise Apotheken
Im Endeffekt sind es doch wir als Endkunden die davon einen Vorteil ziehen!!!!
Chris sagt:
19.11.2010 18:17Das ist wieder so typisch Deutsch!
In anderen Ländern klappt es doch auch und es gibt doch auch wieder Arbeitsplätze der Franchise Bereich in Apotheken hört sich doch garnicht so blöd an http://www.franchise-abc.de/franchise-apotheken
Im Endeffekt sind es doch wir als Endkunden die davon einen Vorteil ziehen!!!!