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DAZ.online Umfrage

52 Prozent bewerten Vitamine überwiegend positiv

Stuttgart - Das Magazin „Der Spiegel“ unterstellte der Gesundheitsbranche in der vorletzten Woche wieder einmal unnötige Geschäftemacherei mit Vitaminen. Unter dem Titel „Die Vitamin-Lüge – Das Milliardengeschäft mit überflüssigen Pillen“ blieb fast kein gutes Haar an dieser Form der Nahrungsergänzung.

Zitiert wurden Uralt-Studien und u.a. der SPD-Politiker Karl Lauterbach, der sich „schockiert“ zeigte über „das Nichtwissen bei Ärzten und Apothekern“. Die Spiegel-Story war Anlass für DAZ.online, Apothekerinnen und Apotheker zu ihrer persönlichen Einstellung und ihrem Empfehlungsverhalten zu befragen.

Die große Mehrheit der Teilnehmer an unserer nicht repräsentativen Umfrage sieht die Möglichkeiten von Vitamin-Supplementierungen überwiegend positiv und berät ihre Kunden entsprechend. 52 Prozent klickten auf diese Antwortmöglichkeit.

24 Prozent der Umfrageteilnehmer dagegen finden die Datenlage zu Vitaminen eher unübersichtlich bzw. nicht immer überzeugend und wissen häufig nicht, ob sie ihren Kunden zu- oder abraten sollen. Es besteht offenbar noch großer Forschungs- und Informationsbedarf.

Gleichfalls 24 Prozent bezeichnen sich als eher kritisch: Sie raten ihren Kunden häufig davon ab, Vitamin-Supplemente zu kaufen.

Lesen Sie hierzu auch: 

Die Vitaminlüge

Was raten Sie Ihren Kunden?

Reinhild Berger / 26.01.2012, 12:53 Uhr

Kommentare:

Winfried Meyer sagt:
27.01.2012 10:28

BRAVO @ Hermann,
insb. für
"Das ist aktive Gestaltung der Beratung [...] . Diese Form der Beratung rechtfertigt den Heilberufler Apotheker überhaupt erst, inklusive Apothekenpflicht für Arzneimittel etc.."

Ich schließe mich Hermann`s Bitte @ die DAZ-Redaktion an :
"macht daraus eine Titelstory !"
Bindet die Sichtweisen der BAK-Präsidentin E.Fink über QUALITÄT einerseits, QMS andererseits, und Prof.Kaapkes DAZ-Gastkommentar über die Rabattkultur zwischen apothekerlichem Facheinzelhandel und Großhandel dritterseits mit ein !

wünscht
www.apointernetclub.blogspot.com

Hermann sagt:
27.01.2012 09:31

52% ist eine Mehrheit, aber keine große Mehrheit, liebe Redaktion. Ich freue mich, dass fast die Hälfte meiner Kollegen ein differenziertes Bild der Studienlage hat und das auch so vertritt. Das ist aktive Gestaltung der Beratung unabhängig von betriebswirtschaftlichen Vorgaben und damit Zukunftssicherung. Diese Form der Beratung rechtfertigt den Heilberufler Apotheker überhaupt erst, inklusive Apothekenpflicht für Arzneimittel etc.. Bitte macht daraus eine Titelstory!

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