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Der Tag des Mannes - ab sofort jedes Jahr am 3. November, stellt die Gesundheit der Männer in den Mittelpunkt. (Foto: bilderbox)
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Zum Tag des Mannes
Wien - Der 3. November ist ab sofort der "Tag des Mannes"! Das sagt jedenfalls eine Initiative, die aus, na, woher wohl, ja aus Österreich kommt. Vor allem die Stadt Wien, aber auch die Gorbatschow-Foundation sollen sich für die Einführung eines Men's World-Day stark gemacht haben. Die Initiatoren – ich stell mir darunter so fesche österreichische Buam im Trachtenanzug oder Lederhosen vor, eine Mischung aus Falco, Haider und Schwarzenegger, wollten nicht länger neidisch sein auf den Tag der Frauen, der seit 100 Jahren am 8. März begangen wird. Mit dieser Benachteiligung soll nun ab sofort Schluss sein. Die Männer haben ihren Tag des Mannes am 3. November. Die wichtigsten Forderungen, die zum ersten Tag des Mannes gestellt werden: „Wir brauchen einen Männerarzt!“ und: “Schluss mit der Vernachlässigung der Männer in der Forschung! Und die wichtigste Forderung: Frauen müssen Zuhören lernen! Jawohl!
Nein, im Ernst. Den „men's world day" gibt es jetzt tatsächlich. Der ernste Hintergrund: Hauptziel sind die Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit der Männer.
Das Statistische Bundesamt legt ein paar Zahlen dazu, z. B. „Auf 1000 Männer kommen 1041 Frauen.“ Nach wie vor ist der kleinere Teil der Bevölkerung unseres Landes männlich. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) waren Ende 2008 rund 49% der insgesamt 82,0 Millionen Menschen in Deutschland Jungen und Männer. Dabei hat sich in den letzten Jahrzehnten das Geschlechterverhältnis immer mehr angeglichen. 1961 standen zum Teil kriegsbedingt 1000 Männern noch 1147 Frauen gegenüber, im Jahr 1990 waren es 1072 und Ende 2008 nur noch 1041 Frauen. Bei der in Deutschland lebenden ausländischen Bevölkerung verhält es sich umgekehrt: Von den insgesamt 7,2 Millionen Einwohnern Deutschlands mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren Ende 2008 mit 51,1% über die Hälfte männlich.
Gegenüber der Zeit, in der hauptsächlich Gastarbeiter nach Deutschland kamen, hat sich der Anteil der Jungen und Männer deutlich reduziert: 1961 standen 1000 Männern mit ausländischer Staatsangehörigkeit nur 451 Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit gegenüber, 1990 waren es 812 Frauen und Ende 2008 bereits 955 Frauen.
Der Anteil der männlichen Bevölkerung war Ende 2008 je nach Altersgruppe sehr unterschiedlich: Von den 15,6 Millionen Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren war die Mehrheit männlich (51,3%), bei den Erwachsenen zwischen 20 und 60 Jahren gab es ebenfalls mehr Männer (50,7%) als Frauen. Dagegen stellten die Männer nur 43,7% der Personen über 60 Jahre.
Peter Ditzel / 27.10.2009, 11:41 Uhr
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