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Angela Staberoh/ Eugen Drewermann

Freitod - Frauen, die Hand an sich legten.

Von Eleanor Marx bis Hannelore Kohl

 

Suizid als letzter Ausweg

In Deutschland töten sich jährlich etwa 11.000 bis 12.000 Menschen selbst. Jeder vierte erfolgreiche Suizid wird dabei von einer Frau begangen – eine Zahl, die darüber hinwegtäuscht, dass nur jeder zehnte Versuch beim weiblichen Geschlecht tatsächlich tödlich endet.

Angela Staberoh zeichnet in ihrem einfühlsam geschriebenen Buch die Lebenswege prominenter Frauen - darunter Eleanor Marx, Virginia Woolf und Hannelore Kohl - nach, die aus unterschiedlichen Gründen und auf verschiedene Art und Weise ihrem Leben selbst ein Ende setzten. Vier von ihnen gingen nicht allein in den Tod, sondern gemeinsam mit ihrem Lebenspartner. Die sehr lesenswerten Kurzbiographien werden eingerahmt von einer umfangreichen Einführung von Eugen Drewermann („Vom Problem der Selbsttötung oder: von einer letzten Gnade der Natur“) sowie einem Selbsttest („Bin ich depressiv?“) und Erste-Hilfe-Adressen zur Suizidprävention im Anhang, und das nicht ohne Grund: Schätzungen zufolge sind für 90 Prozent aller Freitodversuche unbehandelte Depressionen oder Psychosen die Ursache.

 

Hier finden Sie Leseproben zum Buch "Freitod - Frauen, die Hand an sich legten."

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier

 

S. Hirzel Verlag

ISBN 978-3-7776-1803-6

2010. 253 S., Gebunden

 

19,95 Euro inkl. MwSt.

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