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Apothekertag

Dr. Michels, Vorsitzender des Apothekerverbands Westfalen-Lippe: „Wir werden in Zukunft sicher entschlossener die Positionen vertreten müssen". (Foto: DAZ)
Apothekertag 2011
Michels: Apothekeranliegen offensiver vertreten
Düsseldorf - Eine offensivere Gangart der Verbandspolitik bei der Vertretung von Apothekerinteressen gegenüber der Gesundheitspolitik hat der Vorsitzende des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Klaus Michels, zum Auftakt des Apothekertages 2011 im DAZ.TV-Interview gefordert: „Heute sind sich alle einig, dass man an die Sache etwas offensiver hätte herangehen müssen und Honorarsteigerungen fordern müssen", sagte Michels mit Blick auf die AMNOG-Gesetzgebung.
Michels bemängelte, dass die Interessen der Apotheker nicht mit der notwendigen „Entschlossenheit" gegenüber der Politik vertreten worden seien: „Wir werden in Zukunft sicher entschlossener die Positionen vertreten müssen". Dazu gehöre auch, dass die Positionen intern im „offenen Dialog" bestimmt würden. Als Vorbild für erfolgreiche Verbandsarbeit könne man dabei von den Ärzten lernen. Für die Zukunft der politischen Verbandsarbeit sei es wichtig, „dass man hier mit Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit agiert, und das wird man in Zukunft verstärkt tun müssen". Von der ABDA-Führung wünsche er sich einen „offenen Umgang miteinander, ein Bestimmen präziser Positionen und dann das vehemente Vertreten dieser Positionen", so Michels im DAZ.TV-Interview.
Die wirtschaftliche Lage der Apotheken beurteilt der Vorsitzende des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe schlechter als vor einem Jahr. AMNOG, Apothekenabschlag und der Kampf um die Großhandelsrabatte hätten ihre Spuren hinterlassen: Die Apotheker stünden „eindeutig schlechter da als vor einem Jahr", sagte Michels. Bei genauer Analyse der Zahlen der Apothekenschließungen „könne man schon von einem Apothekensterben reden". Rechne man die Effekte der Filialisierung zu den circa 200 Apothekenschließungen in diesem Jahr hinzu, dann sei „am Ende dieses Jahres schon eine ganze Reihe von Apotheken nicht mehr am Start".
Lothar Klein / 06.10.2011, 14:53 Uhr
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Winfried Meyer sagt:
09.10.2011 10:46@ "Basis" : Was TUN ???
Die ABDA-Führung als ANTI-Demokraten im eigenen Hause ???
MitgliederENTSCHEIDE auf LÄNDERebene, bindend für Bundesvertretung, soll einer FÖDERALEN Struktur abträglich sein ?,
oder doch nur dem Machterhalt einer BGB-Gesellschaft namens ABDA dienen ? Details über KONKRETES (in ZAHLEN + Anwendbarkeit ausgedrücktes) neues DIFFERENZIERTES Honorar-System innerhalb des Themas "Versorgungsstrukturgesetz" erhalten Sie via
www.apointernetclub.blogspot.com
.
p.s.: u.a. Herr Wolf ist heute von mir angeschrieben worden u.a. via die facebook-Sites von www.pharmazeutische-zeitung.de und www.apotheke-adhoc.de
Pillenliesel sagt:
09.10.2011 09:37Ja ist denn heut schon Pfingsten? (Fest der Erleuchtung- für alle Andersgläubigen)
Ist dieser Mann der Einzige, der zur Erkenntnis gelangt ist ??
Das wird Wolfbecker und den anderen Kreide-Essern aber nicht gefallen.
Barth sagt:
07.10.2011 18:16Nachdem 1/3 der Apotheken seit mindestens 10 Jahren keine Familien mehr ernähren, ein weiteres Drittel nur schwer von schwarzen Zahlen reden kann, wenn man auf hohem personellen und technischen Niveau ausgestattet sein sollte und sich das nicht mehr leisten kann, ist diese Erkenntnis eine gigantische Errungenschaft und fällt hoffentlich nicht dem letzten Drittel zum Opfer, das der Meinung ist Solidarität ist etwas für das Fußvolk, unser Gewinn steht am 1. des Monats auf dem Konto.