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www.pharmazeutische-bedenken.de

Keine Substitution von topischen Dermatika

Hamburg: Das im Jahr 2009 von der Desitin Arzneimittel GmbH gestartete Onlineportal www.pharmazeutische-bedenken.de wächst weiter.

Ab sofort ergänzen ein neuer Kooperationspartner, die Dermapharm AG, und ein neues Thema das Informationsangebot der Plattform: topische Dermatika als kritische Darreichungsform. Diese sind trotz identischem Wirkstoff und dessen identischer  Konzentration nicht zwangsläufig therapeutisch äquivalent. Denn: Nicht nur deren wirksame Bestandteile, sondern auch deren Vehikel beeinflussen den Krankheitsverlauf. Daher berücksichtigt der Arzt bei seiner Verordnung neben dem Wirkstoff auch dessen Grundlage (z. B. eine Fettsalbe oder eine Lotion).

Richtig ausgewählt kann diese ganz wesentlich zum Behandlungserfolg beitragen, falsch ausgewählt kann sie diesen sogar verhindern. Doch damit sind noch nicht alle Aspekte genannt, die gegen eine unkritische Substitution von dermatologischen Lokaltherapeutika sprechen: Zahlreiche Patienten mit Hautkrankheiten, insbesondere mit chronischen, haben eine äußerst empfindliche und zu Allergien neigende Haut. So ist es nicht selten der Fall, dass Betroffene einen bestimmten Hilfsstoff nicht vertragen. Auch eine solche Situation verbietet den Wechsel zu einem preisgünstigeren Produkt.

Apotheker und PTA, die ihr Wissen rund um das Thema „Pharmazeutische Bedenken und topische Dermatika“ vertiefen oder auffrischen möchten, finden auf der Website www.pharmazeutische-bedenken.de die dafür notwendigen Informationen. Gleiches gilt für die bereits in der Vergangenheit eingestellten, insgesamt acht kritischen Indikationen, etwa für die Therapie mit Antiepileptika oder Antiparkinsonmitteln.

Ilona Kern / 06.03.2013, 23:59 Uhr